Gugermöndliverein Ebel

Wer wir sind: Seit 1992 sind wir ein Verein, der sich für den Schutz der Amphibien einsetzt. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich, es werden weder Spesen noch sonstige Entschädigungen ausbezahlt. Wani Nigg initierte die Gründung des Vereins Gugermöndli (Zuger Mundart für Kaulquappe, Rossköpfe). Aktuell führt Albi Haupt das Präsidium, Josef Rickenbacher die Kasse und Ernst Bürge das Akutarenamt. Geschichte: Die ersten Einsätze erfolgen im Jahr 1989. An der Ebertswilerstrasse im Bereich Tännlimoos (Walterswil) entsteht der erste Amphibienzaun. Ein weiterer Zaun folgt im Hegiwald. An beiden Orten queren im Rahmen der Laichwanderung Frösche und Kröten in grosser Zahl befahrene Strassen. Entsprechend gross ist die Zahl derer die unter den Rädern des Verkehrs ihr Leben lassen müssen. Der Elan ist von Dauer: 1993 entsteht im Tännlimoos ein Biotop, das erstaunlich schnell von den Amphibien als Laichgewässer entdeckt wird. Unsere Arbeit konzentriert sich danach auf den Hegiwald und die Kantonsstrasse in Richtung Silhbrugg. Dort werden jeweils im Frühjahr gegen 500 Meter Amphibienzäune gebaut und betreut. Temperaturen über 10 Grad signalisieren den Gugermöndler, dass sie die Arbeiten für den Amphibienschutz in die Hand nehmen. Täglich werden am frühen Morgen die Tiere, die durch den Zaun zurückgehalten werden, in Kübeln über die Strassen getragen. Mit diesem Dienst können Frösche und Kröten die heikelste Phase ihrer Wanderung schadlos überstehen. Statistik: Zwischen dem 25. Februar und 29. März 2008 lassen sich 500 Frösche und 1700 Kröten über die Sihlbruggstrasse im Hegiwald tragen. Die Zahl der geretteten Tiere ist steigend. Erfahrungsgemäss gehen die Zahlen aber nach "guten" Jahren wieder zurück.

Adresse

  • Name: Nigg Wani
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Zu finden in:

Baar | Artenschutz

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