Institut für Lerntherapie AG

Die Lerntherapie
wird von der Schweizerischen Gesellschaft für Beratung SGfB anerkannt. Ausgebildete Lerntherapeutinnen haben dadurch Zugang zu einer höheren Fachprüfung HPF, welche eidgenössisch anerkannt ist.

Was ist Lerntherapie?
Die Lerntherapie hat sich aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen herauskristallisiert. Deren Probleme beruhen meist auf Lernschwierigkeiten, welche in der persönlichen Lernart oder in der Persönlichkeit der Lernenden selbst begründet sind.

Liegt die Ursache der Lernschwierigkeiten im Lernenden selber oder in seiner unmittelbaren Beziehungskonstellation, so kann eine didaktisch-methodische Aufbereitung des Lernstoffs (Nachhilfe) nicht mehr als Lösung genügen, weil diese an der eigentlichen Ursache des Problems vorbeisteuert.

Es bedarf einer Hilfe, welche sowohl das Vordergründige wie auch das Hintergründige einer Lernproblematik aufgreift. Nicht das Lernen an sich muss in erster Linie beachtet werden, wichtiger statt dessen ist die Persönlichkeit des Lernenden als Träger jeglichen Lernprozesses.

Der Lernende bzw. die Lernende ist – so banal diese Tatsache auch erscheint – immer wichtiger als das Lernen. Die Lerntherapie versteht aus diesem Bewusstsein heraus das Lernen als therapeutisches Mittel im Dienste der Persönlichkeit.

Zentrale Bausteine der Ausbildung sind aus Heilpädagogik und Psychotherapie erhaltene Kenntnisse, sowie die daraus entwickelten Handlungskonzepte.

Lerntherapie ist die Förderung der Persönlichkeits- und Handlungskompetenz

Diplomierte LerntherapeutInnen helfen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die Schwierigkeiten mit dem Lernen haben, ihren individuellen Lernweg zu entwickeln.

Lerntherapie ist mehr als didaktische Lernförderung. Im Gegensatz zu den vielen didaktischen Lernhilfsangeboten basiert Lerntherapie auf dem Persönlichkeitsansatz: Sie achtet auf das Lernverhalten.

Die Lerntherapeutinnen und Lerntherapeuten arbeiten zusammen mit dem Lernenden an den Ursachen dessen Lernschwierigkeiten und entwickeln seine Lernkompetenz.

Das Schwergewicht ist nicht der Lerninhalt, sondern die Persönlichkeits- und Lernkompetenz. Lerntherapie orientiert sich am Lernenden.

Sie achtet speziell darauf,

– warum der Lernende Lernschwierigkeiten unterliegt
– wie und warum er sie aufbaut
– wie er innerlich und äusserlich auf seine Schwierigkeiten reagiert
– wie er mit seinen Lernschwierigkeiten umgeht, um schliesslich
   mit dem Lernenden zusammen wünschenswertes und sinnvolles Lernen zu entwickeln.

Grundlagen der Ausbildung
Die theoretischen, technischen und praktischen Grundlagen der Ausbildung bauen auf dem Ausbildungshintergrund und der Eigenarbeit auf. Insbesondere die Auseinandersetzung mit der eigenen Person im Rahmen bisheriger Erfahrungen bildet eine Grundlage für nachhaltige Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Ausbildungshintergrund:
Der jeweilige Berufshintergrund und die bisherigen Erfahrungen bilden den Orientierungs- und Ausgangspunkt für die Ausbildung in lerntherapeutischer Theorie und Praxis.

Eigenarbeit:
Die Arbeit an der eigenen Person stellt eine wichtige Basis für die Aneignung von lerntherapeutischer Kompetenz und Professionalität dar. Verschiedene psychotherapeutische Richtungen bilden geeignete Wege zur grösseren Selbstachtsamkeit und -erfahrung.

Hospitieren:
Der Kontakt und die Auseinandersetzung mit Schule, Rehabilitation, Berufsbildung oder psychosozialen Diensten bietet die Gelegenheit zur Erfahrung anderer Lern- und Erlebniswirklichkeiten.

Theorie:
Die theoretischen Inhalte entstammen den Gebieten der Anthropologie, Psychologie, (Heil-)Pädagogik, Psychopathologie, Neurologie und Psychotherapie.

Technik:
Die technischen Kenntnisse und Fertigkeiten betreffen den Lern- und Lehrbereich sowie die spezifisch lerntherapeutischen Techniken.

Praxis:
Die gelingende Umsetzung von Theorie und Technik in die lerntherapeutische Praxis bildet den Kern der lerntherapeutischen Kompetenz. Inter- und Lehrsupervision stellen in dieser Phase eine hilfreiche Unterstützung dar.


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