Tai Chi & Qi Gong-Schule

Mehr als Gymnastik in Zeitlupe

Tai Chi wird immer beliebter und trotzdem wissen viele nicht, worum es bei dieser Bewegungskunst eigentlich geht. Für die Meisten ist Tai Chi eine Art Gymnastik in Zeitlupe. Doch Langsamkeit allein macht noch kein Tai Chi. Erst durch die inneren Prinzipien wird aus den langsamen Bewegungen immer besseres Tai Chi.

Stufe um Stufe zu echtem Tai Chi

Bevor der Tai Chi Schüler in die inneren Prinzipien eingeführt wird, erlernt er erst einmal die Tai Chi-Grundform. Diese Basis ist vergleichbar mit dem Erlernen des Alphabets einer Sprache oder den Tonleitern in der Musik. Erst danach beginnt die Entdeckungsreise nach innen, zu den sogenannten Vertiefungsstufen. Dabei wird die Grundform auf immer höherem Niveau verfeinert und verbessert. Dass dies auch regelmässiges Üben erfordert, versteht sich von selbst: „Authentisches Tai Chi zu lernen erfordert einiges an Engagement und kann auch anstrengend sein“. Doch weiss ich aus eigener Erfahrung, dass sich die Mühe lohnt – und dies nicht zuletzt aus gesundheitlichen Gründen: „Ich praktiziere Tai Chi seit über 30 Jahren und bin, abgesehen von kleineren Erkältungen, nie krank.“

Wohlbefinden und Gelassenheit im Alltag

„Tai Chi führt zu einem besseren Gefühl für den eigenen Körper“. Und die Fähigkeit, auf den Körper zu hören, ist eine wichtige Voraussetzung für gute Gesundheit. Doch in der heutigen Zeit geht dies oft vergessen: „Ein Arzt sagte mir neulich, ein grosses Problem beim modernen Menschen sei, dass sich der Kopf immer mehr vom Rest des Menschen entferne und so das Therapieren erschwere.“ Tai Chi kann dabei helfen, wieder zu uns selbst zu finden: „Durch das Üben wird der Körper wacher und empfänglicher für Informationen, die uns handeln lassen, bevor gesundheitliche Probleme entstehen.“ Dies ganz nach dem Motto der Taoisten, an deren Philosophie sich Tai Chi orientiert: „Löse die Probleme, bevor sie entstehen.“

Die Reise nach innen wirkt sich aber nicht nur körperlich aus. Wer Tai Chi übt, belebt den inneren Kern und kann den Alltag ruhiger und gelassener angehen. Schlussendlich eignet sich die aus China stammende Bewegungskunst aber auch ganz einfach als unkompliziertes Basistraining für die Alltagsfitness: Man kann es fast überall üben, da es nur etwas Platz und Zeit braucht und nicht einmal spezielle Kleidung erfordert.

 

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